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19. Februar 2018 // 07:05 Uhr

ISPO 2018 München – die Trends der Premium-Sportmode

InspiredByLuxury·Aus dem Archiv, neu aufgelegt

Im Januar präsentierten mehr als 2.800 Aussteller ihre neuesten Sportprodukte aus den Bereichen Wintersports, Outdoor, Urban und Teamsports.

2018 haben wir von der ISPO in München berichtet. Was bleibt? Ein Blick auf Sportmode, die nicht nur funktionieren wollte, sondern auf der Piste gesehen werden wollte: Neon, Weiß, Metallic, Retro-Prints und viel Selbstbewusstsein.

Quick Fitting

  • Im Januar 2018 präsentierten mehr als 2.800 Aussteller Sportprodukte in München.
  • Die Bereiche reichten von Wintersport und Outdoor bis Health & Fitness, Urban und Teamsports.
  • Mit Marken wie Sportalm und Bogner war Premium-Sportmode stark vertreten.
  • Im Fokus der Modeeindrücke stand Wintersport.
  • Sportalm zeigte zum 65-jährigen Bestehen Jubiläumsprodukte mit Retro-Print.
ISPO 2018 München - die Trends der Premium-Sportmode

Sportmode ist interessant, wenn sie mehr kann als warmhalten. Genau darum ging es im alten youDRESSED-Beitrag zur ISPO 2018. Die Messe brachte im Januar mehr als 2.800 Aussteller nach München, und zwischen Wintersport, Outdoor, Health & Fitness, Urban und Teamsports zeigte sich eine klare Tendenz: Funktion allein reichte nicht. Wer auf die Piste ging, wollte Bewegungsfreiheit, Technik und einen Look, der nicht nach Verlegenheit aussieht.

Mit Sportalm und Bogner waren Marken dabei, die Sportbekleidung nicht als reine Ausrüstung behandeln. Sie sprechen über Silhouetten, Oberflächen, Farben und Details. Der Alttext brachte es knapp auf den Punkt: „Train hard, look good.“ Etwas lauter als IBL es heute formulieren würde, aber inhaltlich richtig. Sportmode muss arbeiten. Sie darf dabei gut aussehen.

Wintersport als Laufsteg mit Kälte

Der Schwerpunkt der damaligen Modebeobachtung lag auf dem Wintersport. Das ist plausibel, weil dort Kleidung besonders viel leisten muss. Jacken, Mäntel, Hosen und Layering sind sichtbar, technisch relevant und stark mit Status verbunden. Auf der ISPO 2018 setzten Premium-Brands bei Frauen auf Neon-Farben, Weiß und Metallic. Besonders ein knalliges Pink stach heraus, oft kombiniert mit glamourösen Jacken und Mänteln, Glitzer, Perlen und Pelz in verschiedenen Farben.

Bei Männern wurden laut Alttext Kombinationen aus Rot, Weiß, Schwarz und Blau stark gezeigt. Das klingt sportlicher, grafischer, weniger verspielt. Interessant ist die Trennung: Frauenkollektionen durften deutlich expressiver werden, Männerlooks blieben näher an klaren Kontrasten. Beide Richtungen erzählen aber dasselbe: Wintersportmode war 2018 kein neutraler Schutzraum mehr. Sie wurde Bühne.

Gute Sportmode verschwindet nicht hinter der Funktion. Sie zeigt, dass Bewegung und Stil dieselbe Sprache sprechen können.

Sportalm und der Retro-Print aus Kitzbühel

Besonders auffällig war im alten Beitrag das Kitzbüheler Unternehmen Sportalm. Das Label feierte damals 65 Jahre und zeigte eine Jubiläums-Kollektion. Die Produktbreite reichte von Strick und Tracht über Ski und Sport bis Fashion. Für Herbst/Winter 2018 wurden Jubiläumsprodukte integriert, darunter Wintermode mit auffallendem Retro-Print. Das Motiv: die älteste Seilbahn Kitzbühels.

Genau dieses Detail macht die Kollektion lesbar. Ein Retro-Print ist nicht automatisch gut, nur weil er nostalgisch wirkt. Hier bekam er einen Ort, eine Geschichte und einen Bezug zur Marke. Kitzbühel ist nicht Kulisse, sondern Herkunft. Auf einer Skijacke oder einem Winterteil wird daraus eine kleine Erinnerung an alpine Kultur, ohne dass der Look traditionell erstarren muss.

Warum dieser Rückblick heute noch etwas sagt

Der Beitrag endet mit Vorfreude auf die Winter-Saison 2018. Diese Saison ist vorbei, aber die Frage bleibt: Wie viel Mode verträgt Sport? Die ISPO-Beobachtung beantwortete sie sehr klar. Viel, solange die Funktion nicht verschwindet. Farben, Metallic, Perlen oder Retro-Prints wirken nur dann gut, wenn die Kleidung trotzdem für Kälte, Bewegung und Piste gedacht ist.

Der alte Text ist deshalb weniger Trendbericht als Zeitbild. Er zeigt eine Phase, in der Premium-Sportmode selbstbewusster wurde und der Skilook stärker in Richtung Fashion rückte. Für IBL ist daran nicht der lauteste Look spannend, sondern die Haltung dahinter: Du musst dich nicht zwischen Performance und Stil entscheiden. Du musst nur wissen, welcher Stil zu dir passt.

Farbe als Entscheidung, nicht als Laune

Neon und Metallic können schnell nach Saisonlaune aussehen. Im Kontext der ISPO 2018 wirkten sie aber wie eine klare Entscheidung. Wintersportmode sollte sichtbar werden. Nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern als Stil. Auf weißem Schnee ist Farbe nie neutral. Sie schneidet eine Silhouette in die Landschaft und sagt: Ich bin hier nicht zufällig angezogen.

Das gilt besonders für Premium-Sportmode. Wer Sportalm oder Bogner trägt, sucht nicht nur Ausrüstung. Er sucht ein Verhältnis aus Herkunft, Qualität, Bewegung und Bild. Der alte Beitrag beobachtet genau diese Mischung, ohne sie theoretisch aufzublasen. Pink, Weiß, Metallic, Glitzer, Retro-Print: Das sind konkrete Codes, die zusammen eine selbstbewusste Pistensprache ergeben.

Der Rückblick hilft auch, laute Trends besser zu lesen. Nicht jede starke Farbe ist automatisch geschmacklos, und nicht jede zurückhaltende Jacke ist automatisch elegant. Entscheidend ist, ob Material, Schnitt und Anlass zusammenarbeiten. Auf der Piste darf ein Look mehr zeigen als im Alltag. Er muss nur getragen werden, nicht vorgeführt.

Für den Alltag übersetzt heißt das: Sportmode darf Persönlichkeit zeigen, auch wenn sie technisch gedacht ist. Eine Skijacke, ein Layer oder eine Hose sind nicht automatisch besser, weil sie zurückhaltend sind. Manchmal ist ein klarer Farbcode genau der Punkt, der ein Outfit zusammenhält.

Die ISPO 2018 zeigte außerdem, wie eng Sport, Reise und Mode im Premiumsegment verbunden sind. Wer Wintersport plant, denkt nicht nur an Abfahrt und Wetter. Er denkt an Hütte, Anreise, Bilder, Begegnungen und daran, wie sich der eigene Stil in dieser Umgebung anfühlt.

Der alte Text endet mit Vorfreude auf die Wintersaison. Genau diese Vorfreude ist der beste Maßstab. Sportmode soll nicht nur im Laden gut aussehen, sondern Lust auf den Ort machen, an dem sie getragen wird: Schnee, klare Luft, Bewegung, Pause, weiterfahren.

Kurz geklärt

Was war die ISPO 2018?

Die ISPO war eine große Sport-Business-Messe in München. Im Januar 2018 zeigten mehr als 2.800 Aussteller Produkte aus mehreren Sportbereichen.

Welche Marken wurden im alten Beitrag genannt?

Genannt wurden unter anderem Sportalm und Bogner, beide mit starkem Bezug zu Premium-Sportmode und Wintersport.

Was machte Sportalm besonders?

Sportalm zeigte zum 65-jährigen Bestehen Jubiläumsprodukte, darunter Wintermode mit Retro-Print und einem Motiv der ältesten Seilbahn Kitzbühels.

Bildquelle: unsplash / Bruno Nascimento
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