//TRAVELLuxuriöses Berghotel im Winter mit verschneiten Gipfeln im Hintergrund
17. Dezember 2018 // 11:21 Uhr

Zauberhafte Berghotels für euren Winter-Trip

Sonja Höslmeier·5 min Lesezeit

Wir haben für Euch drei ganz besondere Wohlfühl-Oasen herausgesucht. Die Zauberhaften Berghotels bieten euch erholsame Tage und idyllisch-verschneite Natur.

Die Alpen bieten eine Kulisse, die sich kaum überbieten lässt. Verschneite Gipfel, klare Luft, und das Bewusstsein, weit weg vom Alltag zu sein. Drei Hotels in Südtirol, den Allgäuer Alpen und Österreich übersetzen diese Kulisse in ein Übernachtungserlebnis, das über das Schlafen im schönen Ausblick hinausgeht. Spa, Bio-Küche und alpine Naturerlebnisse schaffen eine Kombination, die den Berg selbst zum Programm macht.

Quick Fitting

  • Forsthofgut Kulinarik: 200 Quadratmeter Restaurants mit veganem Angebot, Smoothies und hauseigener Käserei
  • Hubertus Wellness: Ganzjährig beheizter Außenpool und fünf Saunen in den Allgäuer Alpen
  • San Luis Südtirol: Holz-Chalets direkt am Naturbadesee mit selbst bewirtschaftetem Bio-Restaurant

Drei Berghotels in den Alpen, die Winterurlaub und echte Erholung zusammenbringen, ohne eine zu wählen.

Bergdorf San Luis in Südtirol

Das San Luis Retreat Hotel in Südtirol liegt an einem Naturbadesee und bietet Übernachtungen in Holz-Chalets, die sich organisch in die Landschaft einfügen. Die Architektur ist kein Zufall: Holz und natürliche Materialien dominieren, was dem Aufenthalt eine Bodenständigkeit gibt, die man in Designhotels selten findet.

Kulinarisch setzt das Haus auf ein selbst bewirtschaftetes Bio-Restaurant. Wer sich auf die Küche eines Hauses dieser Art einlässt, erlebt, wie stark Terroir und saisonale Verfügbarkeit den Geschmack prägen. Das San Luis ist kein Ort zum Durchreisen, es ist ein Ort zum Ankommen.

Hotel Das Hubertus in den Allgäuer Alpen

Das Hotel Das Hubertus liegt in den Allgäuer Alpen und setzt in seiner Wellness-Philosophie auf eine einfache, aber wirkungsvolle Idee: den Kontrast zwischen winterlicher Kälte draußen und gepflegter Wärme drinnen. Der ganzjährig beheizte Außenpool ermöglicht diesen Kontrast in seiner reinsten Form, eingehüllt von Schneeflocken im warmem Wasser liegen.

Fünf Saunen stehen den Gästen zur Verfügung, eine Bandbreite, die unterschiedliche Temperatur- und Dampfpräferenzen abdeckt. Wellness auf diesem Niveau bedeutet nicht nur Entspannung, sondern auch die Möglichkeit, gezielt verschiedene Erfahrungen zu kombinieren. Das Hubertus versteht das als eigenständiges Angebot, nicht als Beiwerk zum Zimmer.

Naturhotel Forsthofgut in Leongang, Österreich

Das Naturhotel Forsthofgut in Leongang in Österreich hat sich auf das spezialisiert, was der Name bereits andeutet: eine Verbindung aus Natur und Erholung, die keine Kompromisse bei der Qualität macht. Eingebettet zwischen Berggipfeln bietet das Hotel einen Bio-Badesee sowie Kräuter- und Dampfbäder, die das natürliche Angebot der Umgebung aufnehmen.

Auf 200 Quadratmetern bietet die Kulinarik des Forsthofguts Gerichte, die von vegan über Smoothies bis zur hauseigenen Käserei reichen. Das ist keine übliche Hotel-Speisekarte, das ist ein kulinarisches Konzept, das die Werte des Hauses auf den Teller bringt. Wer Wert auf Herkunft und Qualität der Zutaten legt, findet hier eine Küche, die diese Anforderung ernst nimmt.

Was alpine Wellness besonders macht

Wellness in den Bergen hat eine eigene Qualität, die sich von Spa-Hotels in der Ebene oder am Meer unterscheidet. Die Höhenlage, die Qualität der Luft und die visuelle Präsenz der Gipfel schaffen eine Atmosphäre, in der Entspannung sich anders anfühlt als anderswo. Das Bewusstsein, in einer Landschaft zu sein, die einen überragt, hat eine beruhigende Wirkung, die Innenarchitektur allein nicht herstellen kann.

Alle drei Hotels nutzen diese alpinen Vorteile auf ihre Weise. Das San Luis setzt auf direkte Naturverbindung durch den Badesee und die Chalets. Das Hubertus macht aus dem Kontrast von Kälte und Wärme ein Erlebnis. Das Forsthofgut bindet die lokale Natur durch Botanik und Küche ein. Kein Ansatz ist universell überlegen, alles hängt davon ab, was man von seiner Auszeit erwartet.

A person relaxes in a hot spring pool surrounded by snowy mountains and serene landscape.
Im beheizten Außenpool bei Schneefall: einer der schönsten Kontraste im Winterurlaub.

Planung eines Winteraufenthalts in den Alpen

Berghotels dieser Kategorie sind in der Hochsaison, also rund um Weihnachten, Silvester und Schulferienwochen, stark ausgebucht. Wer Flexibilität bei der Terminwahl hat, reist unter der Woche oder in den Wochen zwischen den Ferienphasen besser. Die Atmosphäre ist ruhiger, der Aufenthalt persönlicher.

Die Anreise zu allen drei Hotels lohnt es, in die Planung einzubeziehen. Südtirol, die Allgäuer Alpen und Salzburger Land liegen geografisch verteilt, aber alle sind mit dem Auto oder über regionale Flughäfen gut erreichbar. Wer die Anreise als Teil des Trips begreift, gewinnt Zeit, die Landschaft außerhalb des Hotels kennenzulernen.

Aerial shot of a wooden cabin by a partially frozen lake in winter in Hasliberg, Switzerland.
Holz-Chalets am See: Naturnähe als Gestaltungsprinzip, nicht als Dekoration.

Warum ein verlängertes Wochenende oft ausreicht

Für ein echtes Aufladen braucht es keine zwei Wochen. Ein verlängertes Wochenende, also drei bis vier Nächte, ist lang genug, um den Rhythmus des Alltags zu verlassen und gleichzeitig kurz genug, um nicht das Gefühl zu haben, Wesentliches zu verpassen. Alpine Wellnesshotels eignen sich dafür besonders gut, weil sie auf Intensität ausgelegt sind.

Das kulinarische Angebot, der Spa, die Umgebung: In drei Tagen lässt sich das Programm dieser Hotels gut ausschöpfen. Wer länger bleibt, hat Zeit, die Umgebung auch zu erkunden. Die Nähe zu Skipisten, Winterwanderwegen und lokalen Sehenswürdigkeiten macht alle drei Häuser zu Ausgangsbasen, die mehr als nur das Hotel bieten.

Fazit

San Luis in Südtirol, Das Hubertus in den Allgäuer Alpen und das Forsthofgut in Leongang stehen für drei sehr unterschiedliche Interpretationen dessen, was ein Berghotel sein kann. Was sie verbindet, ist der Anspruch: kein Kompromiss zwischen Lage, Komfort und Küche.

Wer die richtige Kombination aus alpiner Natur, Wellness und Kulinarik für sich findet, wird in einem dieser Häuser eine Auszeit erleben, die den Begriff verdient. Die Alpen haben mehr als genug Platz für unterschiedliche Ansprüche, und diese drei Hotels zeigen, wie er genutzt werden kann.

Gut zu wissen

Eignen sich diese Hotels auch für einen Sommerurlaub?

Ja, alle drei Häuser bieten ganzjährig geöffnete Spa-Bereiche und profitieren im Sommer von Wandermöglichkeiten und milderem Klima. Der Naturbadesee im San Luis ist beispielsweise im Sommer ein besonderes Highlight.

Gibt es in der Nähe des Forsthofguts auch Skigebiete?

Leongang liegt im Salzburger Land und ist über Saalbach-Hinterglemm an eines der größeren Skigebiete der Region angebunden. Für genaue Informationen zur aktuellen Saison empfiehlt sich ein Blick auf die Hotelwebsite.

Sind die Hotels für Familien geeignet?

Das kommt auf das Haus an. Das San Luis ist als Retreat-Hotel mit Naturbadesee und ruhiger Atmosphäre eher für Paare oder ruhesuchende Gäste geeignet. Das Hubertus und das Forsthofgut bieten nach eigenen Angaben auch Angebote für Familien.

Bildquelle: Titelbild: Pexels / Winson Ng (px:20058034); Beitragsbilder: Pexels / Magic K (px:6731661); Pexels / Valentine Kulikov (px:10820316).
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