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23. Oktober 2023 // 09:25 Uhr

Saisonale Gerichte: Die Besten Rezepte Für Diesen Herbst

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Vier Herbstrezepte mit Substanz, dazu der Saisonkalender, der dir das Einkaufen abnimmt: Kürbis, Apfel und Co. richtig nutzen.

Saisonal kochen heißt im Herbst vor allem: Kürbis, Apfel, Kohl und Wurzelgemüse stehen frisch und aromatisch im Regal, und du zahlst weniger als für eingeflogene Sommerware. Wir haben vier Rezepte zusammengestellt, die ohne Spezialequipment funktionieren, plus den Saisonkalender, an dem du dich beim Einkauf entlanghangeln kannst.

Amuse-Bouche

  • Kürbiszeit ist Oktober: Auch wenn es Hokkaido ganzjährig gibt, schmeckt er im Oktober am aromatischsten.
  • Hokkaido nicht schälen: Die Schale wird beim Backen weich und essbar, steckt voll Beta-Karotin und spart dir das mühsame Schälen.
  • Vier Rezepte, ein Nachmittag: Kürbis-Tomaten-Suppe, Ofenkürbis mit Feta, Kürbis-Kartoffel-Auflauf und ein saftiger Apfelkuchen.
  • Regional schlägt importiert: Im November übernehmen Kohl, Pastinake und Rote Bete, alles aus heimischem Anbau.
Saisonale Gerichte: Die Besten Rezepte Für Diesen Herbst

Wenn die Blätter sich verfärben, werden die Tage kürzer und die Küche wird wieder zum gemütlichsten Ort der Wohnung. Genau dann lohnt es sich, auf das zu setzen, was gerade vor der Haustür wächst. Saisonales Gemüse hat nicht nur die kürzeste Strecke vom Feld auf den Teller hinter sich, es ist meist auch günstiger und intensiver im Geschmack als Importware. Die folgenden vier Rezepte holen das Beste aus dem Herbst, ganz ohne Profiküche.

Was hat im Herbst Saison?

Der Oktober ist der Monat des Kürbisses. Zwar liegt Hokkaido inzwischen das ganze Jahr in den Regalen, am aromatischsten ist er aber im Frühherbst. Dazu kommen Wurzel- und Lagergemüse: Pastinake, Knollensellerie, Möhren, Lauch und die letzten Kartoffeln. Wer noch etwas Süße sucht, greift zu heimischen Äpfeln und Birnen, die jetzt Hochsaison haben.

Im November wechselt das Sortiment Richtung Kohl. Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing und Rotkohl stehen frisch im Angebot, ergänzt um Rote Bete, Rettich und Pastinake. Letztere reift teils bis in den Dezember und liefert reichlich Vitamin B und C, ein gutes Argument gegen die graue Jahreszeit. Wer sich an diesem Kalender orientiert, kauft fast automatisch günstiger und frischer ein.

Saisonal kochen ist kein Verzicht, sondern die einfachste Art, mit wenig Aufwand mehr Geschmack auf den Teller zu bringen.

Kürbis-Tomaten-Suppe

Der Klassiker für kühle Abende, in unter 30 Minuten fertig. Du brauchst:

Wasche den Kürbis gründlich und entferne die Kerne. Den Hokkaido musst du nicht schälen, die Schale wird beim Kochen weich und liefert zusätzliches Aroma. Schneide ihn in grobe Stücke und würfle Zwiebel und Knoblauch. Erhitze das Öl in einem weiten Topf, brate Zwiebel und Knoblauch glasig an und gib dann Kürbis und Tomaten dazu. Mit der Brühe aufgießen, kräftig rühren und etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Zum Schluss pürieren, mit Frischkäse, Salz und Pfeffer abschmecken, fertig.

Ofenkürbis mit Feta

Minimaler Aufwand, maximaler Effekt: alles auf ein Blech, ab in den Ofen. Zutaten:

Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Halbiere und entkerne den Kürbis und schneide ihn in mundgerechte Stücke. Schäle und hacke den Knoblauch fein. Gib Kürbis, Knoblauch, Öl, Thymian sowie Salz und Pfeffer in eine Auflaufform, mische alles gut durch und zerbrösle den Feta darüber. Etwa 25 Minuten backen, bis der Kürbis gar und der Feta goldbraun und knusprig ist. Bei Bedarf nachwürzen und genießen.

Kürbis-Kartoffel-Auflauf

Das Sattmacher-Rezept für die ganze Familie, gerechnet für 6 Portionen:

Schneide Kartoffeln und Kürbis in dünne Scheiben, die Kartoffeln dürfen etwas dünner sein, da sie länger garen. Schichte die Scheiben in einer Auflaufform oder verteile sie auf einem 30×40-cm-Blech. Verrühre Sahne, Brühe, Parmesan und Schmand zu einer Soße, würze mit Pfeffer und Muskatnuss und gieße sie über das Gemüse. Decke die Form ab und backe bei 180 Grad für 50 Minuten. Nimm dann die Folie ab, streue Käse, Feta und Thymian darüber und backe weiter, bis der Käse goldbraun ist.

Apfelkuchen zum Herbstausklang

Heimische Äpfel haben jetzt Saison, also ab in den Kuchen. Du brauchst:

Schlage Butter, Zucker, Eier und Vanillepaste schaumig auf. Vermische Mehl, Backpulver und Zimt und rühre die Mischung unter. Schäle die Äpfel, entkerne sie und schneide sie in Viertel. Fülle den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form, streiche ihn glatt und verteile die Apfelstücke gleichmäßig darauf, leicht in den Teig gedrückt. Verstreue Mandeln und Zimt-Zucker obenauf und backe den Kuchen bei 160 Grad Umluft etwa 35 bis 40 Minuten.

Saisonal zu kochen ist die unkomplizierteste Möglichkeit, neue Rezepte auszuprobieren und sich auf die kühlere Jahreszeit einzustimmen. Wer Lust auf mehr Herbstküche hat, findet bei unseren köstlichen Kürbisgerichten für Halloween weitere Ideen. Und wer den Genuss auch unterwegs sucht, reist mit uns nach Südtirol im Herbst, wo Natur und Kulinarik zusammenkommen. Wer das Kochen gleich mit einem aktiven Herbst verbinden will, findet bei InspiredBySports die passende Bewegung dazu.

Gut zu wissen

Muss ich den Hokkaido-Kürbis schälen?

Nein. Die Schale des Hokkaido wird beim Kochen und Backen weich und ist mitsamt dem Fruchtfleisch essbar. Sie steckt sogar besonders viel Beta-Karotin und schmeckt nussig. Wasche ihn nur gründlich, am besten greifst du zu Bio-Qualität, wenn du die Schale mitverwendest.

Welches Gemüse hat im Herbst Saison?

Im Oktober dominieren Kürbis, Wurzelgemüse wie Pastinake und Sellerie sowie heimische Äpfel und Birnen. Im November übernehmen Kohlsorten wie Grün-, Rosen- und Rotkohl, dazu Rote Bete und Rettich. An diesem Kalender kannst du dich beim Einkauf gut orientieren.

Warum lohnt sich saisonales Kochen?

Saisonale Zutaten haben kurze Transportwege, sind frischer, oft günstiger und geschmacklich intensiver als importierte Ware. Gleichzeitig bringt der wechselnde Saisonkalender automatisch Abwechslung in den Speiseplan.

Kann ich die Rezepte vegetarisch oder vegan abwandeln?

Alle vier Rezepte sind vegetarisch. Für eine vegane Variante ersetzt du Feta, Käse und Sahne durch pflanzliche Alternativen und nutzt beim Apfelkuchen Pflanzenmargarine sowie einen Ei-Ersatz. Geschmacklich bleibst du nah am Original.

Bildquelle: Unsplash / Farhad Ibrahimzade
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