
Herbst-Saison: Die Beste Vorbereitung auf die neue Jahreszeit
Heiße Sommertage, den Ausflug zum Schwimmbad und die schmelzende Kugel Eis – doch jetzt fängt der Herbst an und wir haben hier die besten Vorbereitungen!
Wenn die Tage im September spürbar kürzer werden und morgens der erste kühle Nebel über den Wiesen liegt, brauchst du keinen großen Plan für die neue Jahreszeit. Du brauchst ein paar Rituale, die deinem Zuhause und deinem Kopf den Übergang leichter machen. Genau die bekommst du hier: vom gründlichen Herbstputz über die richtige Lichtstimmung bis zur saisonalen Küche, die September und Oktober jetzt hergeben.
- Ein zweiter gründlicher Hausputz im Jahr macht das Zuhause winterfest und schafft Platz für eine ruhigere Saison.
- Kürzere Tage drücken bei rund jedem dritten Menschen auf die Stimmung, warmes Licht und feste Rituale wirken dagegen.
- September und Oktober liefern Apfel, Birne, Quitte, Pflaume und Kürbis frisch vom Feld.
- Zimt, Nelke und Muskat machen aus einfachen Zutaten ein Herbstgericht.
- Eine kleine Bucketlist hält die Saison wach, statt sie nur vorbeiziehen zu lassen.
Herbstputz: warum zweimal im Jahr sinnvoll ist
Der Frühjahrsputz hat einen festen Platz im Kalender, der Herbstputz wird oft vergessen. Dabei ist gerade der Übergang in die kalte Jahreszeit der richtige Moment, um dein Zuhause durchzulüften, gründlich zu reinigen und auszumisten. Du verbringst die kommenden Monate deutlich mehr Zeit drinnen, und ein klares, aufgeräumtes Heim macht diese Zeit angenehmer.
Geh dabei nicht nur mit dem Lappen über die Oberflächen. Nimm dir Schränke vor, sortiere Sommerkleidung in den hinteren Teil und hol Decken, Kerzen und warme Textilien nach vorn. Was du seit dem letzten Herbst nicht in der Hand hattest, kann gehen, verkauft, gespendet oder entsorgt. Jeder freie Quadratmeter Stauraum ist Platz für Neues und ein kleiner mentaler Reset gleich mit dazu.
Wenn das Grobe erledigt ist, kommt der schöne Teil: Stell dein Zuhause auf gemütlich. Eine warme Decke über dem Sofa, ein paar Kerzen, vielleicht ein neuer Duft im Raum. Das kostet wenig und verändert die Stimmung sofort.
Ein Herbstputz ist kein Pflichtprogramm, sondern die Eintrittskarte in eine Saison, die du drinnen verbringst.
Licht und Stimmung: gegen den Herbst-Blues
Mit dem Herbst kommt weniger Tageslicht, und das bleibt nicht ohne Wirkung. Licht steuert die Produktion von Serotonin, dem Botenstoff, der unsere Laune hebt, und von Melatonin, das den Schlaf-Wach-Rhythmus regelt. Fehlt das Tageslicht, fühlen sich viele müder und gedrückter. Schätzungen zufolge schlägt die dunkle Jahreszeit etwa jedem dritten Menschen in Deutschland spürbar auf die Stimmung.
Du kannst eine Menge dagegen tun, ohne gleich zur Tageslichtlampe zu greifen. Geh tagsüber raus, auch bei trübem Wetter ist es draußen heller als drinnen. Setz dich zu Hause näher ans Fenster und sorg abends für warmes, gedämpftes Licht statt kühler Deckenstrahler. Das dänische Prinzip Hygge baut genau darauf: weiche Beleuchtung, kleine Rituale und gemeinsame Zeit. Letztere gilt als einer der stärksten Schutzfaktoren gegen den Winter-Blues. Ein fester Sonntagabend mit Freunden wirkt manchmal mehr als jede Lampe.

Saisonal kochen: was September und Oktober liefern
Kaum eine Jahreszeit ist kulinarisch so dankbar wie der Herbst. Ab September tragen die Apfel- und Birnbäume, dazu kommen Quitte, Pflaume und Zwetschge frisch vom Feld. Im Oktober haben außerdem Kürbis, Zwiebeln, Endiviensalat sowie Weiß- und Rotkohl Hochsaison. Wer saisonal einkauft, bekommt mehr Geschmack, kürzere Transportwege und meist den besseren Preis.
Der Herbst ist auch die Zeit zum Backen. Aus Äpfeln, Birnen und Kürbis lassen sich Kuchen, Kompott und herzhafte Gerichte zaubern, und mit Zimt, Nelke und Muskat ziehst du dir das typische Herbstaroma in die Küche. Ein Kürbis taugt für mehr als nur Deko: Suppe, Ofengemüse oder ein Risotto sind schnell gemacht und wärmen von innen. Wer einkocht oder Kompott einmacht, hat im Winter noch etwas vom Herbst auf dem Teller. Wenn dir die Inspiration fehlt, findest du in unserem Überblick saisonale Gerichte für den Herbst jede Menge Ideen für die nächste Woche. Eine Tasse heißer Tee oder Kakao gehört für die richtige Stimmung dazu.
Herbst-Bucketlist: die Saison bewusst erleben
Eine Bucketlist ist nichts anderes als eine Liste der Dinge, die du in dieser Saison erleben willst. Sie hilft, dass der Herbst nicht einfach an dir vorbeizieht, sondern bewusst stattfindet. Das müssen keine großen Projekte sein: ein Waldspaziergang im bunten Laub, ein Besuch auf dem Wochenmarkt, der erste selbstgebackene Apfelkuchen, ein Abend ohne Bildschirm bei Kerzenlicht.
Schreib fünf bis zehn Punkte auf, häng sie sichtbar auf und hak ab, was erledigt ist. Eine neue Jahreszeit bringt neue Erlebnisse, und mit einem kleinen Plan startest du nicht planlos hinein. Wer es gleich gemütlich mag, holt sich beim Scandi-Style fürs Zuhause die passende Einrichtungsidee dazu.
Kurz geklärt
▸Wann ist der beste Zeitpunkt für den Herbstputz?
Ideal ist der frühe Herbst, also September oder Oktober, bevor du den Großteil deiner Zeit wieder drinnen verbringst. So ist dein Zuhause winterfest und gemütlich, wenn die kalten Monate beginnen.
▸Welches Obst und Gemüse hat im Herbst Saison?
Im September starten Apfel, Birne, Quitte, Pflaume und Zwetschge, im Oktober kommen Kürbis, Zwiebeln, Endiviensalat sowie Weiß- und Rotkohl dazu. Saisonal einkaufen heißt mehr Geschmack und meist auch einen besseren Preis.
▸Was hilft gegen die gedrückte Stimmung im Herbst?
Viel Tageslicht tagsüber, warmes Licht am Abend und feste Rituale mit Menschen, die dir guttun. Gemeinsame Zeit gilt als einer der stärksten Schutzfaktoren gegen den Winter-Blues.
▸Welche Gewürze passen typisch zum Herbst?
Zimt, Nelke und Muskat tragen das klassische Herbstaroma. In Verbindung mit Äpfeln, Birnen oder Kürbis machen sie aus einfachen Zutaten ein wärmendes Gericht.



