//CULTUREKolonne eleganter Sportwagen auf einer kurvenreichen Alpenstraße
23. Juli 2019 // 07:16 Uhr

CIRCLE // TOUR 2019 – The „by invitation only“ sports car event

InspiredByLuxury·Aus dem Archiv, neu aufgelegt

2019 haben wir über die Circle Tour berichtet, ein Sportwagen-Format für 15 geladene Gäste zwischen München und Andermatt. Sechs Jahre später läuft das Format immer noch, und größer. Was daraus geworden ist.

Anfang Juli 2019 standen 15 geladene Fahrer mit ihren Sportwagen in München bereit, Ziel war Andermatt in der Schweiz. Die Circle Tour wollte kein Rennen sein. Kein Stoppuhr-Druck, kein Pokal am Ende, sondern ein gemeinsames Fahrerlebnis auf Pass-Straßen, in handverlesenen Hotels und mit einer Runde, die man sonst nicht so leicht trifft. Unser Partner InspiredBySports war damals Mitveranstalter. Sechs Jahre danach gibt es das Format immer noch, und es ist breiter geworden.

Prolog

  • Circle Tour 2019: 15 geladene Fahrer, Route München nach Andermatt, Fokus auf Erlebnis statt Wettkampf.
  • Gegründet von drei Münchner Unternehmern, die eine Lücke zwischen Track-Day und Luxus-Reise sahen.
  • Das Konzept: Fahren, Hotels, Networking. Keine Bestzeit, keine Show.
  • Heute läuft die Tour weiter, ergänzt um Tagestrips, Rennstrecken-Tage und eine Business-Variante.
  • Bewerbung weiter über circle-tour.com, das Teilnehmerfeld bleibt klein und kuratiert.

Was die Circle Tour 2019 anders machte

Sportwagen-Events gibt es viele. Die meisten kreisen um eine Rennstrecke, eine Rundenzeit oder eine Marke. Die Circle Tour setzte 2019 bewusst an einer anderen Stelle an. Im Mittelpunkt stand die Strecke selbst, von München über die Alpen nach Andermatt, und die Frage, wie man so eine Fahrt zum Erlebnis macht statt zur Etappenhatz. 15 Fahrer, eingeladen, kein offenes Anmeldefeld. Wer dabei war, hatte ein Auto, das die Pass-Straßen verdient, und Zeit, das auch auszukosten.

Das herstellerunabhängige Format war Programm. Es ging nicht darum, ob ein Lamborghini, ein Aston Martin oder ein Porsche vorn lag. Die Idee war die Mischung: moderne Sportwagen, anspruchsvolle Routen, gute Hotels und eine Runde Leute, die alle dasselbe mitbrachten, nämlich die Lust am Fahren. Networking lief nebenbei, am Abend, beim Essen, an der Tankstelle vor dem nächsten Pass. Genau das unterscheidet so ein Wochenende von einem Track-Day, an dem man sich kaum über den Weg läuft.

Kein Rennen, kein Pokal. Die Circle Tour verkauft die Strecke, nicht die Rundenzeit.

Wer dahinter steckt

Hinter der Circle Tour stehen drei Münchner Unternehmer, die eine Lücke im Markt sahen. Auf der einen Seite die Track-Days, schnell und laut, aber wenig Raum für alles drumherum. Auf der anderen Seite klassische Luxus-Reisen ohne echten Fahranspruch. Die Circle Tour setzte dazwischen an, mit dem Versprechen, beides zu verbinden, ohne eines davon zu verwässern. Das kleine Teilnehmerfeld ist dabei kein Zufall. 15 Wagen lassen sich über einen Pass führen, 50 nicht.

Die Route 2019 führte nach Andermatt, ein Ort, der in der Supercar-Szene längst einen Namen hat. Die kurvigen Alpenstraßen rundum, die Nähe zu mehreren Pass-Höhen und die Hotellandschaft machen den Kanton Uri zu einem natürlichen Ziel für ein Format wie dieses. Wichtig für die Einordnung: Die Circle Tour ist nicht identisch mit dem ebenfalls in Andermatt beheimateten Supercar Owners Circle. Zwei verschiedene Veranstalter, ähnliche Kulisse, unterschiedliche Konzepte.

Sechs Jahre später: was daraus wurde

Die Frage, die sich bei jedem Event aus 2019 stellt, lautet: läuft das noch? Bei der Circle Tour ist die Antwort ja. Das Format findet weiter jährlich statt, das Grundprinzip ist gleich geblieben, rund 15 geladene Gäste, ein durchgeplantes Fahrerlebnis, ausgesuchte Hotels und ein exklusives Rahmenprogramm. Dazu sind über die Jahre neue Bausteine gekommen.

Neben der großen Jahres-Tour bietet der Veranstalter heute Tagestrips, Rennstrecken-Tage und exklusive Events für Sportwagen-Fans. Mit Circle Tour For Business ist außerdem eine Variante dazugekommen, die das Konzept gezielt ins geschäftliche Umfeld holt. Aus einer einzelnen Tour ist also eine kleine Plattform geworden, die Nähe zur ursprünglichen Idee ist aber geblieben: kleines Feld, Fokus auf Erlebnis, kein Massenpublikum.

Wer 2025 oder 2026 dabei sein will, bewirbt sich weiter über circle-tour.com, als Teilnehmer oder als Sponsor. Das Teilnehmerfeld bleibt klein und kuratiert. Genau das war 2019 der Reiz, und genau das ist sechs Jahre danach noch der Kern.

Wenn dich diese Spielart von Auto-Faszination interessiert, das Fahren als Erlebnis statt als Wettkampf, schau dir auch unseren First Drive im Eccentrica V12 an. Und wer München, Unternehmer und Sportwagen in einem Satz spannend findet: Unsere Schwester InspiredBySports hat aufgeschrieben, was Gründer vom Rennsport lernen. Für die ruhigere Seite einer solchen Route lohnt ein Blick auf Stille als Luxus, drei Refugien abseits der Route.

Sportwagen der Circle Tour 2019 auf einer Alpen-Pass-Straße zwischen München und Andermatt
Circle Tour 2019 (Bildquelle: Circle Tour)

Kurz geklärt

Gibt es die Circle Tour heute noch?

Ja. Das Format findet weiter jährlich statt, mit rund 15 geladenen Gästen, und ist inzwischen um Tagestrips, Rennstrecken-Tage und eine Business-Variante erweitert. Bewerbung läuft über circle-tour.com.

Wie kommt man bei der Circle Tour rein?

Das Feld ist klein und kuratiert, eine offene Anmeldung gibt es nicht. Über circle-tour.com kann man sich als Teilnehmer oder Sponsor bewerben, die Einladung entscheidet der Veranstalter.

Ist die Circle Tour ein Rennen?

Nein. Es geht bewusst nicht um Bestzeiten oder einen Sieg, sondern um ein gemeinsames Fahrerlebnis auf anspruchsvollen Routen, mit ausgesuchten Hotels und Networking am Rande.

Ist die Circle Tour dasselbe wie der Supercar Owners Circle?

Nein. Beide haben Berührungspunkte zu Andermatt, sind aber unterschiedliche Veranstalter mit eigenen Konzepten. Die Circle Tour wurde von drei Münchner Unternehmern gegründet und fokussiert auf ein kleines geladenes Fahrerfeld.

Bildquelle: Titelbild: Pexels / Quentin Martinez (px:32647496).
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