//STYLEElegant getragene Armbanduhr am Handgelenk in minimalistischem Stil
30. Mai 2018 // 06:44 Uhr

Das sind die Uhren-Trends 2018

Jakob Bach·5 min Lesezeit

Fashionistas aufgepasst! Ihr wollt jetzt schon wissen, mit welchen Uhren ihr in der kommenden Saison absolut up to date seid?

Die Grenze zwischen klassischer Armbanduhr und digitalem Begleiter verschwimmt zunehmend. Für wen Stil und Funktion kein Widerspruch sein sollen, findet in den Kollektionen von DKNY, Fossil Q, Kate Spade, Marc Jacobs und Skagen unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage: Wie sieht eine Uhr aus, die man wirklich tragen will?

Quick Fitting

  • Fossil Q Hybrid: Batteriebetrieben, kein Aufladen nötig, Smartwatch-Funktionen im klassischen Gehäuse
  • Kate Spade KST2005 rose: Touchscreen-Smartwatch mit iOS- und Android-Kompatibilität und Stil-Anpassungs-App
  • Skagen Falster: Minimalistisches Zifferblatt verlängert die Akkulaufzeit bei vollem Funktionsumfang

DKNY, Fossil, Kate Spade, Marc Jacobs und Skagen zeigen, wie Uhrdesign und Smartwatch-Technologie zu einem überzeugenden Alltagsbegleiter zusammenwachsen.

DKNY: Materialienmix und Farbe als Erkennungszeichen

DKNY setzt auf einen innovativen Materialienmix und arbeitet mit den Farben Lila und Roségold. Besonders die Modelle Greenpoint und Soho fallen auf. Das Soho-Modell erhält ein Design-Refresh mit geprägten Lederriemen, die an die DKNY-Lederaccessoires erinnern, kontrastfarbenen Logo-Zifferblättern und einem Armband, das durch ein roségoldfarbenes DKNY-Zifferblatt akzentuiert wird.

Diese Designsprache ist typisch für DKNY: Die Marke kombiniert erkennbare New Yorker Urbanität mit einem Faible für Materialkontraste. Das Ergebnis sind Uhren, die im Alltag auffallen, ohne ins Laute zu kippen.

Fossil Q: Hybrid und Touchscreen in einer Familie

Fossil Q bietet Smartwatches in zwei Kategorien: als Hybrid und als Touchscreen-Variante. Hybride Smartwatches verbinden das Erscheinungsbild einer klassischen Uhr mit Smartwatch-Funktionen. Sie informieren den Träger per Vibration über eingehende Nachrichten und Anrufe, tracken Schritte und Kalorienverbrauch und aktualisieren Ortszeit und Datum automatisch, unabhängig von der Zeitzone. Aufgeladen werden muss die Uhr dabei nie, da sie batteriebetrieben ist.

Das Modell Q Jacqueline gilt als Vertreter des Hybrid-Ansatzes mit schlichtem, zeitlosem Design. Bei den Touchscreen-Varianten stehen Q Venture und Q Explorist im Vordergrund: Über das Display lassen sich E-Mails, Textnachrichten und Anrufe mit einem Wisch lesen, individuelle Apps wählen und alle Informationen auf einen Blick abrufen.

Fossil: Klassische Watches mit eigenem Designanspruch

Die nicht-smarten Modelle von Fossil überzeugen mit eigenständigem Design. Die Tailor-Uhr setzt auf Türkis und zartes Rosé und kombiniert damit Farbtöne, die selten im Uhrenbereich zu finden sind. Für Fans eleganter, kleinerer Formate ist die Mini Carlie aus Edelstahl in Roségold interessant.

Fossil zeigt damit, dass eine Uhr nicht automatisch smart sein muss, um zeitgemäß zu wirken. Gut gemachte Materialien und ein durchdachtes Farbkonzept reichen aus, um eine Uhr zu einem Stück zu machen, das man täglich greifen möchte.

Kate Spade: Wenn eine Smartwatch zu schön aussieht, um eine zu sein

Das Modell KST2005 rose von Kate Spade ist eine Touchscreen-Smartwatch, die ihren technischen Charakter kaum erkennen lässt. Die Uhr ist mit iOS und Android kompatibel und wird mit verschiedenen Armbändern angeboten. Sie zeigt eingehende Nachrichten, zählt Schritte und informiert über das Wetter.

Besonders ist die App Choose your look: Nach ein paar Fragen zu Tageszeit und Handtaschenfarbe passt sich das Zifferblatt der aktuellen Situation an. Dieses Feature spricht direkt die Trägerin an, die ihre Uhr als modisches Accessoire und nicht als Gadget versteht.

Marc Jacobs: Klassik und Eye-Catching in derselben Kollektion

Top view of a Huawei smartwatch with green straps displayed on a red protective case. Perfect for tech enthusiasts.
Das grüne Armband und das rote Etui begleiten die Uhr als Blickfang der Kollektion.

Die Uhrenkollektion von Marc Jacobs mischt unerwartete Styles mit klassischen Looks. Die Marc Jacobs Classic-Linie überrascht mit ausgestanzten Gänseblümchen im Zifferblatt, die das Uhrwerk sichtbar machen. Dieses Detail ist gleichzeitig verspielt und technisch, was die Kollektion von vielen anderen Designs abhebt.

Das Modell Henry ist klassischer gehalten, aber nicht weniger präsent. Marc Jacobs zeigt damit, dass eine Uhrenkollektion keine einheitliche Ästhetik braucht, um kohärent zu wirken: Wenn die Handschrift stimmt, trägt sie durch unterschiedliche Stile.

Skagen: Minimalismus mit maximalem Funktionsgehalt

A stylish flat lay of vintage wristwatches with leather straps on a white background.
Stil und Funktion in einer Kollektion: Marken wie Skagen und Marc Jacobs zeigen, wie weit der Uhrmarkt ausdifferenziert ist.

Skagen positioniert seine Smartwatches an der Schnittstelle von Form und Funktion. Das minimalistischem Design steht dabei nicht im Widerspruch zur Technologie, sondern ist ihr Rahmenbedingung: Eine Uhr, die vereinfacht statt verkompliziert. Die Falster Smartwatch überzeugt besonders in der Roségold-Variante. Das funktionsbasierte Zifferblatt bietet schnellen Zugriff auf oft verwendete Funktionen, und die Schlichtheit hat einen technischen Vorteil: Sie verlängert die Akkulaufzeit.

Bei den Hybridmodellen steht die Signatur T-Bar in dieser Saison mit Silk-Mesh-Bändern zur Verfügung, einer glatten, hochglänzenden Variante der charakteristischen Milanaisebänder der Marke. Die Hald Hybrid Mini aus Edelstahl ergänzt das Angebot mit einem femininen, kompakten Format.

Fazit

Die Wahl einer Armbanduhr ist heute selten eine Entscheidung zwischen Stil und Funktion. Viele der überzeugendsten Modelle verbinden beides: ein Gehäuse, das man gerne trägt, und eine Technologie, die den Alltag tatsächlich erleichtert, ohne das Handgelenk mit Display und Menüs zu überfrachten.

Ob Hybrid oder Touchscreen, Farbe oder Minimalismus, die Bandbreite der Kollektionen zeigt, dass der Uhrmarkt diverser geworden ist. Wer weiss, was er sucht, findet ein Modell, das nicht nur die Uhrzeit zeigt, sondern etwas über seinen Träger aussagt.

Kurz geklärt

Was unterscheidet eine Hybrid-Smartwatch von einer Touchscreen-Smartwatch?

Eine Hybrid-Smartwatch sieht aus wie eine klassische Uhr, hat aber integrierte Funktionen wie Schrittzählung, Benachrichtigungen per Vibration und automatische Zeitzonenaktualisierung. Eine Touchscreen-Smartwatch hat ein vollwertiges Display, über das sich Apps, Nachrichten und Anrufe direkt ablesen und steuern lassen.

Welche Marken setzen bei Uhren auf Roségold?

Roségold zieht sich als Farbton durch mehrere Kollektionen: DKNY nutzt ihn bei Zifferblatt und Armband der Soho-Linie, Fossil für die Mini Carlie aus Edelstahl, Skagen für die Falster Smartwatch. Der Ton hat sich als konsistentes Signal für elegante Feminität im Uhrensegment etabliert.

Wofür steht die Kate Spade App Choose your look?

Die App passt das Zifferblatt der KST2005 rose basierend auf Fragen zu Tageszeit und Outfit-Details an. Das macht die Smartwatch zu einem modischen Accessoire, das sich der aktuellen Situation anpasst, statt einen festen Look vorzugeben.

Bildquelle: Titelbild: Pexels / freestocks.org (px:228586); Beitragsbilder: Pexels / Andrey Matveev (px:23941114); Pexels / Huguenot Horology (px:9131685).
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